Meine lieben Freunde!
Vier Wochen Training, zwei Wochen vor Weihnachten, das bedeutet soviel
wie Müsliriegel trifft Weihnachtsstollen. Was habe ich bisher getan?
Wo ist noch Bedarf?
Der erste Monat ist also vorbei. Blicke ich auf das bisher getane zurück,
so lassen sich zwei Schwerpunkte erkennen: A) das Training und B) die
Technik.
Zu A) Der schwierigste Teil war ein konsequentes Training aufzunehmen.
Persönlich bin ich damit auch zufrieden. Sind die Einheiten doch
einigermaßen durchüberlegt und von einer gewissen Regelmäßigkeit
durchdrungen. Da die Wintermonate bei jedem Sportler im Zeichen der Erholung
und einem soliden Ausdauertraining stehen, habe ich einen guten Einstieg
gefunden.
Zu B) Zweiter Hauptpunkt des ersten Monats war die Auseinandersetzung
mit der Theorie des IM, aber auch mit der Technik und der Ausrüstung,
die man braucht um einen IM überhaupt absolvieren zu können.
Denn außer einem halbwegs "gescheiten" Rad war nichts
vorhanden, was einer erforderlichen Qualität entsprechen würde.
Das Theoretische betreffend habe ich häufig diverse Bücher und
Ratgeber in meiner Nähe. Im Wesentlichen ist mir das Meiste jedoch
bekannt, da ja auch Triathlon, genau wie Marathon, in die Gruppe des Ausdauersportes
fällt. Happig wird es erst, wenn es um die Kunst der Wechsel in den
Wechselzonen geht. Aber davon später, da ich dafür eigene Trainingseinheiten
vorsehe.
Vorerst heißt es, alles was man so benötigt zusammen zu tragen.
Plötzlich wurde die Liste diverser Güter, die noch anzuschaffen
waren, ziemlich lang: Schnellverschlüsse für Laufschuhe, neuer
Neoprenanzug, Schwimmbrille, Badehosen, Radhandschuhe, Bikerbrille und
neuer aerodynamischer Helm, Fahrradwerkzeug, ordentliche Radpumpe, Platten
für Radschuhe und Klips und jede Menge Kleinzeug für das tägliche
Training. Wem es interessiert: ca. 800 Euro.
Ich meine jedoch, diese Einsteigerinvestition ist notwendig, wenn am 8.
Juli etwas "herauskommen" soll, da darf es an solchen Dingen
nicht scheitern. Hat ja schon [ Helmut
Kohl ] gesagt: "Wichtig ist, was hinten raus kommt"
(ziemlich originalgetreues Zitat).
Wie meistens schließe ich auch diese Woche mit einem Zitat. Diesmal
von dem Arzt und Triathleten [ Hermann
Aschwer ] , der da meint: "Die Tat ist sichtbarer als der Gedanke,
aber erst dieser löst sie aus."
Resümee: Verkühlung klingt ab. Wenn es so weitergeht bin ich
zufrieden. Mir ist aber auch klar, dass noch sehr viel Arbeit vor mir
liegt und ich noch viele Male diese Idee verdammen werde.
|