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bis zum KÄRNTEN IRONMAN am 8. Juli 2007
 
SCHABI`S
IRONMAN TAGEBUCH
TAGEBUCH Eintragung 4

Meine lieben Freunde!


Vier Wochen Training, zwei Wochen vor Weihnachten, das bedeutet soviel wie Müsliriegel trifft Weihnachtsstollen. Was habe ich bisher getan? Wo ist noch Bedarf?

Der erste Monat ist also vorbei. Blicke ich auf das bisher getane zurück, so lassen sich zwei Schwerpunkte erkennen: A) das Training und B) die Technik.

Zu A) Der schwierigste Teil war ein konsequentes Training aufzunehmen. Persönlich bin ich damit auch zufrieden. Sind die Einheiten doch einigermaßen durchüberlegt und von einer gewissen Regelmäßigkeit durchdrungen. Da die Wintermonate bei jedem Sportler im Zeichen der Erholung und einem soliden Ausdauertraining stehen, habe ich einen guten Einstieg gefunden.

Zu B) Zweiter Hauptpunkt des ersten Monats war die Auseinandersetzung mit der Theorie des IM, aber auch mit der Technik und der Ausrüstung, die man braucht um einen IM überhaupt absolvieren zu können. Denn außer einem halbwegs "gescheiten" Rad war nichts vorhanden, was einer erforderlichen Qualität entsprechen würde.

Das Theoretische betreffend habe ich häufig diverse Bücher und Ratgeber in meiner Nähe. Im Wesentlichen ist mir das Meiste jedoch bekannt, da ja auch Triathlon, genau wie Marathon, in die Gruppe des Ausdauersportes fällt. Happig wird es erst, wenn es um die Kunst der Wechsel in den Wechselzonen geht. Aber davon später, da ich dafür eigene Trainingseinheiten vorsehe.
Vorerst heißt es, alles was man so benötigt zusammen zu tragen. Plötzlich wurde die Liste diverser Güter, die noch anzuschaffen waren, ziemlich lang: Schnellverschlüsse für Laufschuhe, neuer Neoprenanzug, Schwimmbrille, Badehosen, Radhandschuhe, Bikerbrille und neuer aerodynamischer Helm, Fahrradwerkzeug, ordentliche Radpumpe, Platten für Radschuhe und Klips und jede Menge Kleinzeug für das tägliche Training. Wem es interessiert: ca. 800 Euro.

Ich meine jedoch, diese Einsteigerinvestition ist notwendig, wenn am 8. Juli etwas "herauskommen" soll, da darf es an solchen Dingen nicht scheitern. Hat ja schon [ Helmut Kohl ] gesagt: "Wichtig ist, was hinten raus kommt" (ziemlich originalgetreues Zitat).

Wie meistens schließe ich auch diese Woche mit einem Zitat. Diesmal von dem Arzt und Triathleten [ Hermann Aschwer ] , der da meint: "Die Tat ist sichtbarer als der Gedanke, aber erst dieser löst sie aus."

Resümee: Verkühlung klingt ab. Wenn es so weitergeht bin ich zufrieden. Mir ist aber auch klar, dass noch sehr viel Arbeit vor mir liegt und ich noch viele Male diese Idee verdammen werde.

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