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SCHABI`S
IRONMAN TAGEBUCH |
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Meine lieben Freunde, nach nun 10 Wochen Training ist es Zeit meine Laktatwerte zu überprüfen
und einen eventuellen Leistungserfolg nachzuzeichnen. Mit dem von Hrn.
"Obermedizinalrat" Peter Kubis angeschafftem Messgerät
machten sich Roman Ott, Klaus Trnka und ich auf und trafen sich beim Wiener
Praterstadion. Die von Peter exakt vermessene Strecke von 1200 Meter wurde
nach gutem Aufwärmen in genau den vorgeschriebenen Zeiten bzw. vorgegebener
Pulshöhe gelaufen. Ausgangsparameter waren: Die Ergebnisse waren nicht überraschend: Die Probleme ergaben sich erwartungsgwmäß im Grundlagenbereich. Wie immer trainieren alle zu schnell. Für einen IM oder Marathon soll ein Laktat von 2,0 mmol/Liter nicht überschritten werden. Nur dann ist es möglich Distanzen über lange Zeit zu bewältigen. Meine Kurve sieht folgendermaßen aus: Ergebnis und Analyse des LCC Eisbär HM am 21. 01.2007. Wie oben
erwähnt, waren zwei Stunden angestrebt. Heinz Rössler und ich
versuchten bei 150 Pulsschlägen zu laufen. Roman Ott (HM-Bestzeit
2006: 01:31) machte uns den Betreuer. Die ersten beiden Runden liefen
planmäßig. Keine Schmerzen und ein angepeiltes Tempo von 5:45
min/km bei 1550 Herzfrequenz. Doch in der dritten Runde stieg mein Puls
stetig an. Er pendelte sich die letzten 6 km auf 170 ein. Tempo: 6:15
min/km. Heinz´s Puls blieb gleich (etwa 155-160). Heinz und Roman
zeigten wie immer Junkie-Solidarität und blieben bei mir, was eine
Zeit von 02:05:06 ergab. Im Moment lese ich das 2006 im Residenzverlag erschienenen Buch "Einfach Extrem", von Sepp Resnik. Für mich ist diese Biographie gespickt mit Lebensweisheiten.Ein Werk, das ich jedem, der sich mit Extremsport auseinander setzt, empfehle. Es versprüht so viel an Liebe und Verständnis, welche wir so notwendig brauchen. In seinem Geleit erwähnt er seinen Zugang zum Extremsport und seinem "unbändigen Verlangen nach seiner Realisierung." So meint der naturverbundene aber auch gläubige Sepp Resnik: " es war [ist] (Anm.) nicht erforderlich, den Sieg als das Ziel zu betrachten. Wichtiger war [ist] (Anm.) es mir, aus der Niederlage zu lernen und wieder und wieder aufzustehen."
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